Deutscher Hörfilmpreis 2017: Musikduo BOY mit exklusivem Auftritt – Feo Aladag und Alice Brauner neu in der Jury

Berlin,

Die Besucher des Deutschen Hörfilmpreises 2017 dürfen sich auf einen exklusiven Auftritt des Musikduos BOY freuen: Bei der Preisverleihung am 21. März werden Valeska Steiner und Sonja Glass die musikalischen Highlights setzen.

Ihr Debütalbum "Mutual Friends" zog 2011 direkt in die Top 10 der deutschen Verkaufscharts ein, hielt sich fast 40 Wochen in den Top 100 und verschaffte dem Duo eine Goldene Schallplatte. "Little Numbers" bleibt ein charmanter Ohrwurm, der sich festgesetzt hat, unter anderem war er im europaweiten Werbespot "Nonstop You" der Lufthansa zu hören. BOY spielten zwei bis auf den letzten Stehplatz ausverkaufte Touren durch Deutschland und die Schweiz, inklusive Zusatzshows und Festivalauftritten. Es folgten Konzerte auf der ganzen Welt. 2015 erschien ihr zweites Album "We Were Here", das in Deutschland Platz drei der Charts erreichte. Der Albumtitel, wie auch der gleichnamige Song "We Were Here" ist eine Hymne an die Unvergänglichkeit wertvoller Momente und zwischenmenschlicher Begegnungen.

Auch die Jury des Deutschen Hörfilmpreises bekommt prominente Verstärkung: Erstmals dabei in der nun zehnköpfigen Jury sind die Produzentin, Regisseurin und Schauspielerin Feo Aladag und die Produzentin Dr. Alice Brauner.

Feo Aladag war als Schauspielerin in zahlreichen Kinofilmen und TV-Ausstrahlungen zu sehen, u.a. in mehreren Tatort-Episoden. Ihr Regiedebüt produzierte sie mit ihrer Filmproduktion Independent Artists selbst und war damit direkt sehr erfolgreich: "Die Fremde" feierte im Jahr 2010 Premiere auf der Berlinale, gewann den Deutschen Filmpreis in Bronze und den Preis der deutschen Filmkritik in gleich sieben Kategorien, außerdem wurde der Spielfilm für den Academy Award als Bester fremdsprachiger Film vorgeschlagen. Insgesamt gewann "Die Fremde" 47 nationale und internationale Auszeichnungen und lief auf 143 internationalen und nationalen Filmfestivals in 50 Ländern. Feo Aladags zweiter Spielfilm "Zwischen Welten", den sie an Originalschauplätzen in Afghanistan gedreht hatte, feierte seine Premiere 2014 im Wettbewerb der 64. Berlinale und wurde 2015 mit dem Deutschen Hörfilmpreis ausgezeichnet. 2016 realisierte sie ihren ersten Fernsehfilm "Der Andere – eine Familiengeschichte" für das ZDF.

Dr. Alice Brauner arbeitete als Journalistin und Moderatorin, bevor sie als Film- und Fernsehproduzentin an der Seite ihres Vaters Artur Brauner und als Geschäftsführerin der CCC Cinema und Television GmbH tätig wurde. Ihren ersten Kinofilm realisierte sie 2005 mit "Der letzte Zug" als Associate Producer. Mit "So ein Schlamassel" folgte 2009 die erste TV-Produktion. Für "Wunderkinder" erhielt sie 2012 die ROMY als beste Produzentin des Jahres in der Kategorie deutschsprachiger Kinofilm. 2014 erschien ihr Kinofilm "Auf das Leben", der 2015 beim Deutschen Hörfilmpreis den begehrten Publikumspreis erhielt. Im April wird die Produktion "Marina, Mabuse und Morituri", eine Doku über den deutschen Nachkriegsfilm, auf dem renommierten goEast!-Festival Premiere feiern. In Vorbereitung sind die beiden Kinofilme "Crescendo" mit Ulrich Tukur und "Golem" unter der Regie von Dominik Graf.

Die festliche Preisverleihung zum 15. Jubiläum findet am Dienstag, dem 21. März 2017, in Berlin im renommierten Kino International an der Karl-Marx-Allee statt.

Eine detaillierte Übersicht aller nominierten Filme, Informationen zum Moderator und eine Auflistung der kompletten Jury sind auf der Internetseite www.deutscher-hoerfilmpreis.de zu finden.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Bayer.

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