Deutscher Hörfilmpreis 2026 für "Like a Complete Unknown", "Nostalgia", "Oktoberfest 1905 (Staffel 2)", "Elio", "Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen" und "Die Verliebten". Der Publikumspreis ging an "Pumuckl und das große Missverständnis".
Die Preisverleihung 2026
Aufzeichnung der festlichen Gala
Nadine Heidenreich führte durch die feierliche Gala – natürlich inklusiv mit Live-Audiodeskription, Live-Untertitelung und Gebärdensprache.
Das Programm
- Start der Preisverleihung
- Alexander Scheer – "Heroes"
- Live-Audiodeskription: Tomke Koop
- Begrüßung: Moderatorin Nadine Heidenreich
- Talk Hörfilm
- Vorstellung der Jury
- ADele – Kategorie Filmerbe
- ADele – Kategorie Dokumentation
- Alexander Scheer – "China Girl"
- ADele – Kategorie Kinder- und Jugendfilm
- ADele – Kategorie Serie
- ADele – Kategorie Spielfilm TV / Mediatheken / Streaming
- Talk: Hauptförderer und Hauptsponsor
- Alexander Scheer – "Life on Mars"
- ADele – Kategorie Spielfilm Kino
- ADele – Publikumspreis
- Alexander Scheer – "Let's Dance"
- Dank und Verabschiedung
In der Kategorie "Spielfilm Kino" ging der Preis für die beste Audiodeskription (AD), die ADele, an das Bob Dylan Biopic "Like A Complete Unknown" von Regisseur James Mangold. Die Laudatio hielt Schauspieler und Sänger Alexander Scheer, der den Preis an Michael Johnson von FFS Film- und Fernseh-Synchron sowie Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company überreichte. Mit ihnen freute sich das Audiodeskriptions-Team, vertreten durch Michael Schorr und Barbara Fickert, Sebastian Baack, Andreas Hofer und Kirsten Krauth.
Der Laudator Alexander Scheer setzte auch den musikalischen Rahmen des Programms mit Auszügen seiner Show Alexander Scheer singt Davie Bowie.
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Nadine Heidenreich
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Alexander Scheer
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Preisträger Kategorie Kino: Hans-Jürgen Bäumer, Michael Johnson, Barbara Müller, Andreas Hofer, Barbara Fickert, Kirsten Krauth, Michael Schorr, Sebastian Baack
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe)
Die ADele in der Kategorie "Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming" ging an das atmosphärische Drama "Nostalgia" von Regisseur Mario Martone. Neben Ralph Junglas von ARTE, Isabella Handke und Tammo Steinmetz von Studio Hamburg Synchron freuten sich die Filmbeschreiberinnen Doris Würfel und Stefanie Schruhl über die Laudatio der Schauspielerin Inka Friedrich.
Die TV-Produktion "Oktoberfest 1905 (Staffel 2)" wurde in der Kategorie "Serie" für die beste Audiodeskription ausgezeichnet. Die Laudatio verlas die erfolgreiche Film- und Serien-Regisseurin Pola Beck. Sie überreichte die ADele an Haide Völz, Bernd Benecke und Sascha Schulze vom Bayerischen Rundfunk, die sich gemeinsam mit dem AD-Team, bestehend aus Mareike Hülsmann, Manuela Schemm und Jan Potthast auf der Bühne versammelten.
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Preisträger Kategorie TV-Spielfilm, Mediatheken und Streaming: Ralph Junglas, Isabella Handke, Doris Würfel, Stefanie Schruhl, Tammo Steinmetz, Inka Friedrich
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Inka Friedrich
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Preisträger Kategorie Serie: Pola Beck, Jan Potthast, Sascha Schulze, Manuela Schemm, Bernd Benecke, Haide Völz
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Pola Beck
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Preisträger Kategorie Kinder- und Jugendfilm: Tania Eichler-Ojake, Uta-Maria Torp, Emma Falck, Hans-Jürgen Bäumer, Barbara Müller, Kirsten Krauth, Michael Johnson
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Laudris Schürmann, Emma Falck
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe)
Die Laudatio in der Kategorie "Kinder- und Jugendfilm" für den Animationsfilm "Elio" hielt die Schauspielerin Emma Falck. Den Preis nahmen Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company zusammen mit dem AD-Team, bestehend aus u.a. Tania Eichler-Ojake, Uta Maria Torp und Kirsten Krauth entgegen.
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR), vertreten durch Niels Rasmussen und Uschi Heerdegen-Wessel, erhielt die ADele in der Kategorie "Dokumentation" für die faszinierende Naturdokumentation "Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen". Gemeinsam mit der Autorin Heike Grebe freute sich das AD-Team, bestehend aus u.a. Stefanie Schruhl, Doris Würfel, Martin Ovelgönne und Tarek Youzbachi. Schauspielerin Kathy Etoa hielt die Laudatio.
Der Film-Klassiker "Die Verliebten" konnte in der Kategorie "Filmerbe" überzeugen. Schauspieler und European Shootingstar Enno Trebs hielt die Laudatio und übergab die ADele an Eszter Takács von der Deutschen Kinemathek und Alexander Fichert von audioskript. Neben Regisseurin Jeanine Meerapfel, die gemeinsam mit ihrem Hauptdarsteller Horst Günter Marx persönlich zur Verleihung gekommen war, freuten sich Christian Simon, Erico Zeyen, Romanus Fuhrmann, Cathleen Gawlich und Maria Bartels über die ADele.
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Preisträger Kategorie Dokumentation: Martin Ovelgönne, Uschi Heerdegen-Wessel, Tarek Youzbachi, Doris Würfel, Kathy Etoa, Stefanie Schruhl, Heike Grebe, Niels Rasmussen
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Kathy Etoa
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Preisträger Kategorie Filmerbe: Christian Simon, Erico Zeyen, Maria Bartels, Alexander Fichert, Cathleen Gawlich, Horst Günter Marx, Enno Trebs, Jeanine Meerapfel, Eszter Takács
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Enno Trebs
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Preisträger Kategorie Publikumspreis: Roswitha Röding, Gerhard Lewe, Annelie Leschke, Anke Nicolai, Hannah Schwarz, Jürgen Dusel, Yasmina Majid, Andreas Fuhrmann, Ilka Teichmüller
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Jürgen Dusel
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe)
Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der begehrte Publikumspreis vergeben. In diesem Jahr konnte sich die Kinder- und Jugendfilm-Produktion "Pumuckl und das große Missverständnis" von Regisseur Marcus H. Rosenmüller deutlich von der Konkurrenz absetzen. Yasmina Majid von der Constantin Film freute sich gemeinsam mit Anke Nicolai von Nicolai Produktion. Sie wurden auf der Bühne durch das AD-Team, vertreten durch Annelie Leschke, Roswitha Röding, Ilka Teichmüller, Andreas Fuhrmann und Hannah Schwarz unterstützt. Die Auszeichnung wurde von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen übergeben.
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Abschlussbild
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Dr. Ulrike Köhler, Eva Louise Köhler
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Verena Bentele
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Debora Weigert, Awet Tesfaiesus
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Michael Zechbauer, Dr. Alice Brauner
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Roman Knizka, Dr. Feo Aladag
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Helgi Schmid, Marion Kracht, Julia Bremermann, Klaus-Peter Grap
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Hans-Werner Lange, Christina Marx, Andreas Bethke
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Hans-Werner Lange, Marion Kracht, Julia Bremermann, Petra Zieser, Andreas Bethke
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe)
Dr. Ulrike Köhler nahm wieder mit ihrer Mutter Eva Luise Köhler teil und verstärkte in diesem Jahr erstmals auch die Jury. Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises war zudem vertreten durch die Vorsitzende Jette Förster, die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, das Mitglied des DBSV-Präsidiums Peter Brass, die Produzentinnen Dr. Feo Aladag und Dr. Alice Brauner, die Bundestagsabgeordnete Awet Tesfaiesus, Bündnis 90/Die Grünen, den Schauspieler Roman Knižka und die Synchronsprecherin Debora Weigert.
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Carina Wiese, Sonja Sommer
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Emma Falck, Kathy Etoa
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Ferdinand Dörfler und Begleitung
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Horst Günter Marx, Eszter Takács, Alexander Fichert, Jeanine Meerapfel
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe) -
Hans-Werner Lange, Pamela Pabst, Christina Athenstädt, Andreas Bethke
(Bild: DBSV/Oliver Ziebe)
Neben den bereits genannten Gästen waren weitere Prominente aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik vertreten, u.a. zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler wie Christina Athenstädt, die zusammen mit der blinden Strafverteidigerin Pamela Pabst kam, Anja Antonovicz, David Bennent, Julia Bremermann, Rana Farahani, Ulrike Frank, Samir Fuchs, Ina Jaich, Marion Kracht, Nadine Krüger, Ulrike Krumbiegel, Antonia Moretti, Laudris Schürmann, Helgi Schmid, Victoria Schulze, Arndt Schwering-Sohnrey, Britta Steffenhagen, Stephanie Stremler, Falk-Willy Wild, Carina Wiese, Salber Williams und Petra Zieser. Die Filmemacher Lars Kraume und Rick Ostermann waren ebenso dabei wie Micha Klapp, Staatssekretärin für Arbeit und Gleichstellung im Berliner Senat und Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HDF KINO e.V.
Über den Deutschen Hörfilmpreis
Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und durch die Aktion Mensch gefördert. Hauptsponsor ist Pfizer Pharma GmbH. Weitere Sponsoren und Förderer sind die Novartis Pharma GmbH, die Herbert Funke-Stiftung und die Blindenstiftung Deutschland.
Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.